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Kultur
Freitag, 26.11.21, 16:00 Uhr

Open-Studio

Im Rahmen von Open Futures befasst sich Jessica einerseits weiter mit ihrer Recherche-Reihe Rituals of tenderness: Da geht es u.a. um Eintauchen, (nach)Fühlen, Zuhören, Verlieren und Finden. Und andererseits zusammen mit Karin Arnold, Manon Fantini, Nina Willimann und Nelly Rodriguez um eine Suche «for a place to be»: Nach welchen «Räumen» des Zusammenseins sehnen wir uns und wollen wir kreieren? «Ich möchte mich nächstes Jahr Rituals of Tenderness hingeben – dies immer wieder auf unterschiedlichste Arten, Weisen, an Orten und mit unterschiedlichen Menschen und Künstler*innen. Manchmal zum Zuschauen, manchmal zum Selbererfahren, manchmal als Tanz, manchmal zum Lernen, manchmal für eine Person, manchmal für eine Gruppe. Es geht mir in meiner Recherche v.a. um Praxen rund um Momente der sinnlichen Aufmerksamkeit, manchmal wild, manchmal zart. Looking through my notes, I’ve been homesick for wilderness for years now... for more sensuality too: smelling, tasting, touching, licking, hearing, sharing, digging, sweating, growing, dancing, spilling, building, moving, gazing, listening, singing, drumming... I think we all are – or at least most of us.» Open Futures ist ein Ort um sich zu begegnen und gemeinsam zu experimentieren - ein Erlebnisort, ein Fest und viele Abendessen. Ab dem 10. November finden eine Ausstellung, Talks, Performances, Workshops, Walks, sowie ein Sonntagsmarkt, in den Partnerhäusern, der Shedhalle, der Gessnerallee und dem Tanzhaus statt. Im Mittelpunkt steht der Dialog, das Miteinander-Sein, Experimentieren und das Nachdenken über Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit betrifft unsere Beziehungen untereinander und die mit dem übergeordneten Ökosystem, und lässt sich deshalb am besten in Gemeinschaften erleben. Im Zentrum der Kooperation mit der Shedhalle, der Gessnerallee und dem Tanzhaus steht eine Recherchephase für fünf Künstler*innen und Künstler*innengruppen aus den Bereichen Tanz und Bildende Kunst. Die Künstler*innen untersuchen zwei bis drei Wochen lang Praktiken der Nachhaltigkeit im Dialog mit dem Publikum. Dabei wird der Frage nachgegangen, was künstlerische Recherche zur sozialen Nachhaltigkeit beizutragen hat und wie nachhaltige und soziale Praktiken wiederum die künstlerische Praxis bereichern können.

Weitere Veranstaltungsdaten

Veranstaltungsort

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
theaterhaus@gessnerallee.ch