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Ausstellung / Galerie
Donnerstag, 08.12.22, 17:00 Uhr

Jedes meiner Bilder bin ich

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Marianne von Werefkin (1860–1938), charismatische Dame von Welt, Mitglied der «Blauen Reiter» und Schöpferin mystisch-expressiver Bilder. Willy Fries (1881–1965), geschult am realistischen Stil der Münchner Akademie, etablierter Zürcher Porträtmaler und aufmerksamer Chronist der bürgerlichen Gesellschaft. Diese beiden Künstlernaturen trafen sich im Frühsommer 1921 in Ascona, dem legendären Tessinerdorf am Fusse des Monte Verità. Die Begegnung muss eine besondere Resonanz ausgelöst haben, führte sie doch zu einem innigen und freundschaftlichen Briefwechsel. «Es ist ein grosses Glück sich so zu finden, wie wir es getan», schrieb Werefkin ihrem jüngeren Malerkollegen. Diese Briefe sind Ausgangspunkt einer aussergewöhnlichen Ausstellung, in der Bilder der beiden in einen spannungsreichen Dialog gebracht werden. Im Zentrum stehen Werke von Ascona und Umgebung sowie solche, die motivische Berührungspunkte aufweisen: urbane Landschaften, die Welt der Arbeiter, Szenen der Freizeit- und Festkultur. Werefkin und Fries teilten eine wache Beobachtungsgabe und eine Unbeirrtheit, mit der sie ihren eigenen Weg verfolgten.

Veranstaltungsort

Atelier Righini Fries
Klosbachstrasse 150
8032 Zürich


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